• Daniela Spannagel

Maßnahmen in Times of Corona

Wie gerne würde ich an dem Tisch der Experten sitzen: Ich stelle mir eine illustre Mischung aus Wissenschaftler (Virologen, Epidemiologen), Ärzten, Pflegern, Ökonomen, vielleicht auch Juristen und Politikern vor. Und unbedingt eine ausgewogene Mischung aus Männern und Frauen.

Und dann wäre ich gerne jedes Mal dabei, wenn dieses Gremium tagt. Mindestens drei Mal die Woche. Und vielleicht würde ich langsam Vertrauen gewinnen und mich wagen, eine der teilnehmenden Frauen anzusprechen und ihr meine Ideen auf Basis des erworbenen Kenntnisstands mitzuteilen.

Dem Internet kann ich jetzt nur das mitteilen, dass ich mir zusammengesucht und gereimt habe – aus den Medien und dem Internet. Natürlich wird im Zweifel niemand auf mich hören oder auch nur meinen Gedankenstand zu lesen. Aber zu Papier gebracht werden muss er nun einfach doch:

· Ich würde prüfen, welche Maschinenfabriken binnen Tagen auf die Produktion von Schutzkleidung umstellen können. Und das dann anordnen.

· Das Gleiche gilt für Desinfektionsmittel.

· Ich würde die Kontaktsperre langsam wieder lockern, so dass mehr Menschen wieder ihren Beschäftigungen nachgehen können, die Wirtschaft wieder anläuft. Gefahr und Chance dabei: eine Verbreitung von Corona-Infektionen. Die Chance: immer mehr Menschen stehen die Krankheit durch, sind immun, die sogenannte Herdenimmunisierung wächst.



· Tests müssen in mehrstelliger Millionenzahl produziert werden. Sowohl die Erregertests als auch die Antikörper-Tests.

· Die Schule geht nach den Osterferien weiter. Lehrer, die zur Risikogruppe gehören, dürfen / sollen zu Hause bleiben. Es wird improvisiert. Unterricht findet dennoch statt.

· Es wird ein Maßnahmenplan erstellt, der den Schutz und die Versorgung der Risikogruppe betrifft. Häusliche Versorgung, Einkaufen etc. u.a. durch Covid-19 geheilte Menschen.

· Ich würde einen Aufruf starten und die Covid-19-geheilten Menschen einbeziehen in die Arbeit rund um die Eindämmung der Pandemie.

· Ich würde von Seiten der Regierung (Landwirtschaftsministerium) einen Großaufruf starten, der innerhalb unserer eigenen Bevölkerung (denn die ganzen Saisonarbeiter aus Polen, Rumänien etc. können nicht kommen) genügend Menschen (Arbeitslose, Studenten, Schüler) mobil macht, die dann in bestimmten Gruppen etc. bei der Ernte von Spargel, Erdbeeren etc. helfen.

· ....... wenn mir oder euch mehr gute Maßnahmen einfallen, wird diese Liste hier fortgeführt.

Die Corona-Epidemie ist furchtbar, aber sie ist auch eine Chance. Die Menschen sind aufgefordert, neue Seiten an sich zu zeigen oder zu aktivieren. Zum Durchstehen von Krisen braucht es Mut, Handlungsbereitschaft, Solidarität und ein tieferes Gefühl von Verbundenheit.

Und alles, was noch nicht da ist, kann ja kommen. Es ist nie zu spät.



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